28.06.2011

Presseschau zu Kult(o)ur 2011


Zeitungsartikel aus der Taunuszeitung ("Klangteppich über der Stadt").
Kategorie: Pressespiegel
Erstellt von: johadmin

Artikel aus fnp, 24.06.2011, http://www.fnp.de/fnp/region/lokales/usinger-land/klangteppich-ueber-der-stadt_rmn01.c.9008152.de.html

 

Klangteppich über der Stadt

Friedrichsdorf. Gute Laune und Musik satt kennzeichneten die zehnte Auflage der Kultveranstaltung. In der Musikauswahl bewies der Kulturamtsleiter Erwin Wilzek eine glückliche Hand, und so überraschte es nicht, dass die Bühnen überall in der Stadt im Handumdrehen umlagert waren.

Den Biergarten des Hotelrestaurants "Lindenhof" brachte die Seulberger MSS Big Band unter der Leitung von Thorsten Mebus förmlich zum Beben. Eigens aus Hamburg eingeflogen kam Frauke Schuster, die sich im März tränenreich von der MSS Big Band verabschiedet und nun ihrem Friedrichsdorfer Publikum zuliebe die weite Anreise auf sich genommen hatte. Fette Sounds drangen derweil aus dem ehemaligen Mädcheninstitut Putkamer in der Hugenottenstraße, wo die Wiener Formation "Eddy’s Friends" begeisterte. Die Gruppe, der unter anderem der Bassist des verstorbenen Stars Falko und ein Mitglied der Klaus-Lage-Band angehören, erinnerte mit ihrem fetzigen Auftritt an Musiklegenden wie Cream, Deep Purple, Jimi Hendrix oder The Who.

Intimer, aber keineswegs ruhiger ging es im Garnier-Innenhof und im Biergarten des Café Klatsch zu. Dort gab es bereits bei dem französischsprachigen Rock’n’Punk-Quintett "Les Fanatiques" kaum noch ein Durchkommen, sodass die anschließend spielende Kult-Band "Signal" bereits auf ein angeheiztes Publikum traf.

Soulige Töne schlug dagegen die Gruppe "Shilly Shally" mit Songs von Joe Cocker und Seal auf dem Vorplatz des Standesamts an. Auch dort herrschte dichtes Gedränge, sodass sich Wilzek zufrieden über die Resonanz auf die "Jubiläumskult(o)ur" äußerte.

Dieser Einschätzung schloss sich auch der Erste Stadtrat Norbert Fischer (CDU) an: "Die ,Kult(o)ur‘ ist ein tolles Musik-Event, bei dem auch der Charme der Innenhöfe in der Hugenottenstraße zur Geltung kommt."